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Die Reifung
Der Ausbau von Wein hat sich im Laufe der Jahrtausende immer wieder neu definiert. In den letzten zwanzig Jahren wurden jedoch die gewaltigsten Neuerungen realisiert. Weißweine gehören in den Stahltank, Rotweine ins Holzfaß. Diese differenzierte Lagerung bewirkt für Weißwein geringe Oxidation, Frische, Jugendlichkeit, Erhaltung der Primär-Aromen. Für Rotwein bedingt der Ausbau im Holzfaß, die gezügelte Zufuhr von Luft (Oxidation), harmonisches gleichmäßiges Reifen, Aufnahme von Geschmacksträgern wie Tannine aus dem jungen Holzfaß. Weltweit ist das Barrique das Maß der Dinge. Mit seinen 2251 Maßeinheit gibt es besonders den hochwertigen Weinen eine Lagerstätte für 6-24 Monate. Der Gerbstoff aus dem jungen Holz, teilweise getoastet oder natur, verleiht dem Wein nun einen zusätzlichen Geschmack, wie Röstaromen, Dörrobst Geräuchertes, Tabak oder frisches Brot u.a. Weinkenner in der ganzen Welt lieben diesen Geschmack und auch in Deutschland gibt es eine stetig wachsende Fan-Gemeinde.
Die Weinarten
- Stillwein
- Perlwein
- Schaumwein
Der Stillwein
hat seine Bezeichnung durch den atmosphärischen Druck in der Flasche bis 1 bar. Dies ist der Wein, wie wir ihn seit jeher kennen.
Der Perlwein
auch ital. Frizzante genannt, liegt bei 1,5 - 2,5 bar Druck. Aktuell sind dies die erfrischenden Secco's, die es sogar auch aus den hiesigen Äpfeln der Streuobstwiesen gibt.
Der Schaumwein
liegt mit seinen > 3,5 bar Druck an der Spitze. Sie kennen ihn unter den Namen Sekt, Crement Cava, Spumante, Champagner. Jede dieser Weinarten bringt hervorragende Qualitäten in Preis und Leistung zum Verbraucher. Entscheidend ist, dass Sie Ihn finden, bzw. er Sie findet.
Die Weinverkostung
- Wahrnehmung
- Geruchsinn
- Geschmacksinn
Wahrnehmung
 Die Weinverkostung beginnt mit der opitschen Wahrnehmung des Weines in seiner Helligkeit und Farbgebung. Der Wein wird im Glase leicht geschwenkt, damit er sein Aroma freigibt.
Geruchssinn
Nun die Nase tief ins Glas stecken und über die Nase einatmen. Jetzt sollten Sie sich konzentrieren und Ihre Erinnerung an Düfte mit dem aktuellen Duft abgleichen. Erfahrene Weintester können bis zu 1000 verschiedene Geruchsnuancen definieren. In jedem Fall ist dies Arbeit und muss trainiert werden. Man könnte auch sagen, Sie müssten sich durchschnüffeln, damit Sie ein Weinfachmann werden können.
Geschmackssinn
Einen ausreichend großen, nicht zu großen Schluck nehmen und mit dem Wein Luft einziehen. Im gesamten Mund und Rachenraum spülen und immer wieder die Luft dabei einziehen. Somit werden die flüchtigen Aromastoffe auch im Rachenraum und in der Nase wahr genommen.
Die Weinflasche
 Die Abfüllung erfolgt heute im Grunde genommen nicht anders als vor Hunderten vor Jahren. Wein fließt in die Flasche, diese wird verschlossen und liegend gelagert. Was sich geändert hat, ist der Anspruch an die Technik und somit an den Wein. Es gibt die unterschiedlichsten Glasformen. Die EU legt die Nennvolumen fest. Im Jahre 1988 wurde die Weinflasche von 0,71 auf 0,751 umgestellt. Dieses Maß entspricht der Menge eines Weintrinkerpaares, was mit Genuß getrunken werden kann.
Das Weinetikett
Das Deutsche Weingesetz von 1971 brachte einige Verbesserungen für den Deutschen Weinanbau. Auch die Aussagefähigkeit der Etiketten wurde erhöht.
Das Weinglas
Im Laufe der 3000-jährigen Weinkultur waren der Phantasie der Trinkgefäße keine Grenzen gesetzt. Holz, Metall, Horn und zuletzt Glas behaupteten sich. In Deutschland war der Römer typisch. Heute sind zur Weinverkostung dünnwandige Gläser mit längerem Stil, ohne Schliff, ohne Gravur und ohne Ätzung das Maß der Dinge. Bestimmte Glashütten gingen der Typizität der einzelnen Weine auf den „Glasgrund" und entwarfen Trinkgläser der Weinsorte entsprechend.
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